Was ist PSU?

  • Unterstützung nach schwierigen Einsätzen
  • psycho-soziale Nachbereitung belastender Ereignisse
  • Unterstützung der Feuerwehrfrauen und -männer der Feuerwehr Borken

Ziele von PSU

  • Hilfe bei der Verarbeitung akuter belastender Ereignisse
  • Vorbeugung von Traumata
  • Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit
    • Teamklima im Löschzug und auf dem Fahrzeug
    • soziale Beziehung, auch privat
  • Psychohygiene und Psychoedukation
    • Wissen um die psychologischen Folgen belastender Einsätze

 

Maßnahmen

  • Kleingruppen- oder Einzelgespräche
  • Aufarbeitung des Einsatzes
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Psychoedukation
  • es sind mehrere Gespräche möglich
  • Rückfragen können jederzeit gestellt werden
  • Organisation einer möglichen weiteren Betreuung

Wann ist PSU „nötig“?

Wenn folgende Symptome länger als 72 Stunden nach einem belastenden Ereignis anhalten

  • Stressreaktionen:
    • Erhöhte Herzfrequenz, Unruhe
    • Angstsymptome
    • Gereiztheit, Unruhe
    • Emotionale Taubheit
      • Änderung vertrauter Verhaltensmuster
  • Verändertes Konsumverhalten
    • Alkohol, Kaffee, Nikotin, Medikamenten
  • Probleme ein- oder durchzuschlafen
  • Albträume
  • Wiedererleben der Situation, Bilder, die sich im Kopf drehen

PSU kann aber auch schon angefordert werden, wenn Personen das Gefühl haben, mit dem belastenden Ereignis nicht alleine klar zu kommen. Symptome müssen nicht vorliegen!

 

Anforderung des PSU-Teams

Das PSU-Team kann angefordert werden durch…

  • den Leiter der Feuerwehr
  • die örtliche Einsatzleitung
  • direkte und persönliche Ansprache aller Feuerwehrfrauen und –männer der Feuerwehr der Stadt Borken

 

Leitlinien des PSU-Teams

  • Wir unterliegen der Schweigepflicht.
  • Wir arbeiten „unter dem Dach der Feuerwehr der Stadt Borken“ für Mitglieder der Feuerwehr Borken.
  • Wir machen keine „Therapie“ sondern Vorbeugung.
  • Wir sind da für Einsatzkräfte.